23-25.10.26 Chöd und das Himmelspforten Phowa
Geführte Chöd-Praxis mit Susanne Schefczyk
Kursleiter:
Susanne Schefczyk
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 23.10.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 25.10.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (10.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Zu beachten:
* Vorherige Erfahrung in der Praxis des Chöd oder allgemein in der Yidam-Praxis des Tibetischen Buddhismus. Bitte bei der Anmeldung angeben
* Bitte nach Möglichkeit eigene Instrumente mitbringen!
Die Chöd-Praxis basiert auf den Prajñaparamita-Lehren des historischen Buddha. Sie wurde im 11. Jahrhundert von der tibetischen Yogini Machig Labdrön geschaffen.
Das Ziel der Chöd-Praxis ist es, die Sicht des eigenen Selbst zu relativieren und es letztendlich als menschliche Interpretation einer Erscheinung des Dharmadhatu wahrzunehmen. Durch diese Erkenntnis reinigt die Chöd-Praxis Karma und dessen Auswirkungen wie Krankheiten und alle anderen Leiden, die aufgrund der Anhaftung an ein Selbst entstehen.
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer die komplexe traditionelle Praxis selbst zu praktizieren. Sie stellen sich ihren eigenen Hindernissen, deshalb sollten sie ein gesundes Selbstbewusstsein sowie Vorerfahrung in traditioneller tibetischer Meditation und Powa mitbringen.
Susanne Schefczyk, eine der ersten namhaften deutschsprachigen Übersetzerinnen der Tibetischen Sprache, begann ihre Studien unter Khenpo Tsültrim Gyamtso Rinpoche im Jahr 1980, als sie auch schon begann, die Tibetische Sprache zu unterrichten. Unter Khenpo Rinpoches Führung lehrte sie dann auch Philosophie, Meditation sowie Tibetische Körperübungen.
Von 1988 bis 1997 arbeitete sie als Übersetzerin und Lehrerin am Marpa Institute for Translators in Kathmandu, Nepal. Gleichzeitig wirkte sie dort für vier Jahre als Programm-Koordinatorin und als Sekretärin des Instituts. Sie begleitete Rinpoche des öfteren als Übersetzerin nach Malaysia, Singapur, Hongkong und Taiwan, sowie 1993 auf seiner Welttour. Wann immer möglich verbrachte sie ihre Zeit im Retreat in Yölmo Khang, einem Milarepa Ort in den Bergen, in dessen Umgebung Khenpo Rinpoche mehrere Retreatplätze hatte, und fungierte dort auch als Ansprechpartnerin für neu ankommende Retreatler, die sich in die Herausforderungen des Retreatlebens in dieser abgelegenen Region einfinden mussten.
1997 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie weiterhin als Übersetzerin und Dolmetscherin für viele Meister der Kagyü- und Nyingma-Linie tätig war, wie Khenpo Tsültrim Gyamtso Rinpoche, Tenga Rinpoche, Thrangu Rinpoche und Gangteng Tulku Rinpoche, für die sie jeweils auch Bücher veröffentlichte. Daneben übersetzte sie auch für viele große Meister der Drikung Kagyü Linie. Außerdem lehrte sie an den Universitäten von Hamburg und Kiel, in Dharmazentren und im Bereich des Hospiz-Trainings. Sie gilt als eine Expertin für die Praxis des Chöd – des Abschneidens der Anhaftung an ein Selbst.
26.12.26-01.01.27 Amitabha Retreat mit Bardo-Puja
Praxis der Sadhana mit täglichem Ganachakra- (Tsog-) Fest; Bardo-Puja und glückverheißendem Riwosang an Neujahr
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Samstag, 26.12.2026 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Freitag, 01.01.2027 nach dem Mittagessen
Kosten:
250 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (12.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Praxis des Buddha Amitabha ist im Mahayana- und Vajrayana-Buddhismus weit verbreitet. Der Grund dafür ist, dass der Reine Bereich von Buddha Amitabha, Sukhavati oder Dewachen, am einfachsten von allen Reinen Bereichen zu erlangen ist. Deshalb wird diese Praxis besonders als Vorbereitung auf den eigenen Tod oder als Unterstützung für bereits Gestorbene durchgeführt. Durch die kontinuierliche Verbindung zu Buddha Amitabha durch Wunschgebete und Praxis wird sein Reiner Bereich schon in diesem Leben erfahrbar und gibt uns Vertrauen und Sicherheit im Moment unseres eigenen Todes.
Neben einem täglichen Ganachakrafest (tib. Tsog) werden wir eine Bardopuja für Verstorbene praktizieren, die helfen soll ihr Karma zu reinigen und sie in den Reinen Bereich zu überführen.
Diejenigen von uns, die jemanden verloren haben, der ihnen lieb war, können ihm oder ihr den positiven Gewinn dieser Klausur widmen – wie auch allen anderen Wesen.
Wenn ihr uns die Namen von Verstorbenen schickt, nehmen wir sie in die Praxis mit auf. Bilder können per Email geschickt werden und werden dann zusätzlich in unserem Amitabha-Häuschen aufgehängt, wo täglich ein Lichtopfer durchgeführt wird.


