03-05.07.25 Lama Drubgyud: Praktische Tibetische Astrologie und psychische Gesundheit aus Sicht der Tibetischen Medizin
Kursleiter:
Lama Drubgyud Tendhar
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 03.07.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 05.07.26 nach dem Mittagessen
Es besteht auch die Möglichkeit, nur für eine Konsultation mit Lama Drubgyud vorbeizukommen. Terminanfragen bitte per Email.
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (07.03) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
In diesem Kurs werden wir uns ein Grundverständnis der tibetischen Schwarzen Astrologie erarbeiten. Dieses astrologische System basiert auf den Tierkreiszeichen, den 5 Elementen, den Trigrammen und dem magischen Quadrat. Mit ihrer Hilfe lassen sich Hinweise auf günstige oder ungünstige Umstände in unserem täglichen Leben herausfinden und wir lernen auch, wie wir mögliche Hindernisse abschwächen oder beseitigen können.
Im zweiten Teil des Kurses wird Lama Drubgyud erklären, wie wir aus Sicht der tibetischen Medizin unser psychisches Gleichgewicht bewahren können.
Lama Drubgyud Tendhar wurde 1972 nahe Rumtek in Sikkim geboren. 1982 wurde er ordiniert und begann seine Ausbildung im Kloster Rumtek. 1987 wurde er zum Studium der Astrologie und Medizin an das Men-Tsee-Kang-Institut nach Dharamsala, Indien, geschickt. Er schloß seine Ausbildung dort 1991 mit dem Doktortitel ab. 1993 bat ihn Dr. Trogawa Rinpoche nach Dharamsala, um ihn bei der Gründung des Medizinischen Instituts Chagpori zu unterstützten. Seit Ende der 90er Jahre reist er auch in den Westen und gibt Belehrungen, und war 1999 für einige Zeit Resident-Lama am Kamalashila-Institut.
17.07.-19.07.26 Choje Lama Wangchuk – Die Vier Grundlagen der Achtsamkeit
Kursleiter:
Choje Lama Wangchuk
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 17.07.26, um 19 Uhr (Abendessen um 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 19.07.26, nach dem Mittagessen
Kursgebühr:
250 € inklusive Unterkunft und Verpflegung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (07.02) angeben.
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Achtsamkeitsmeditation ist in der heutigen Zeit sehr populär geworden, doch die ursprüngliche buddhistische Form der Achtsamkeit beinhaltet eine Tiefe und Scharfsinnigkeit, die die Kraft hat unser Leben vollkommen zu wandeln. Nacheinander richtet man die Aufmerksamkeit auf den Körper, die Empfindungen, den Geist und die Geistobjekte, und erkennt – ohne jeglichen Versuch diese begrifflich zu erfassen – ihre raumgleiche Natur.

Choje Lama Wangchuk Topden wurde 1983 in die Familie von Thrangu Rinpoche in Kathmandu geboren. Im Jahr 2018 wurde im von S.H. Karmapa der Titel “Choje Lama” verliehen, eine Auszeichnung, die nur selten verliehen wird. Im selben Jahr hat S.E. Thrangu Rinpoche ihn zu seinem Körper-, Rede- und Geist-Repräsentanten erklärt. Er ist seither verantwortlich für alle von Thrangu Rinpoche gegründeten Klöster und Dharma Institute sowie für die Schulen und die Klink.Er besuchte die SMD-Schule für Kinder des Himalaya und verspürte bereits mit 6 Jahren den Wunsch, ordiniert zu werden. Doch erst mit 12 Jahren gaben seine Eltern dem Wunsch nach. Khenpo Ngedon, der dienstälteste Khenpo des Thrangu-Klosters, wurde sein Tutor. Unter seiner Führung erhielt er seine grundlegende buddhistische Ausbildung. Nach seiner Ausbildung wurde er zum Attendant und Sekretär von S.E. Thrangu Rinpoche ernannt. 2008 absolvierte er ein Dreijahres-Retreat im Thrangu Sekhar Retreatzentrum unter der Führung von S.E. Thrangu Rinpoche und dem Retreatmeister Drupön Rinpoche Khenpo Lhabu. Nach dem Retreat nahm er seine vorherige Aufgabe als Attendant und Sekretär von Thrangu Rinpoche wieder auf. 2015 wurde er zum Vorsitzenden des Namo Buddha Meditations- und Ausbildungszentrum ernannt, das alle Projekte von Thrangu Rinpoche in Nepal leitet.
31.07.-03.08.26 Tulku Damchö Rinpoche – Chöd-Einweihung und Belehrungen
Kursleiter:
Tulku Damchö Rinpoche
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 31.07.26, um 19 Uhr (Abendessen um 17:30 Uhr)
Ende: Montag, 03.08.26, nach dem Mittagessen
Die Chöd-Einweihung wird am Sonntag Vormittag stattfinden.
Nach der Einweihung ab Sonntag Nachmittag besteht die Möglichkeit, die Praxis gemeinsam zu üben. Am Montag morgen haben wir nochmal die Gelegenheit, die Chöd-Praxis zusammen mit Tulku Damchö durchzuführen. Bitte daher eure Instrumente mitbringen, falls vorhanden.
Kursgebühr:
300 € inklusive Unterkunft und Verpflegung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (07.01) angeben.
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Die Praxis des Chöd wird als Methode von allen tibetisch-buddhistischen Schulen genutzt, das beengende Netz der Ich-Fixierung, die uns an das endlose Rad des Leidens fesselt, zu zerschneiden.
Der Herzpunkt des “Durchschneidens” ist, unserem verschleierten Geist einen Sprung in unsere inhärente reine Natur zu ermöglichen. Diesen unseren Geist als gleich mit der großen Mutter Prajnaparamita, jenseits von Dualität und Intellektualisierung, synonym mit Mahamudra zu erkennen, wird durch das “Öffnen des Tors zum Himmel” geübt und letztendlich erfahrbar gemacht.
Wir entwickeln unterschiedslose und unbegrenzte Großzügigkeit, frei von jedem egoistischen Greifen, bis wir das ungehinderte Mitgefühl der Buddhaschaft realisieren können.
Tulku Damchö Rinpoche
Tulku Damchö Rinpoche wurde in Nubri im nördlichen Nepal geboren. Schon sehr früh äußerte er den Wunsch, die monastischen Gelübde zu erhalten. Als das Thrangu Tashi Chöling Kloster in Kathmandu/Nepal fertiggestellt wurde, ließ er sich nicht mehr davon abbringen, als Mönch in das Kloster einzutreten. Erst einige Jahre später wurde er von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpoche als Reinkarnation von Lama Tsoknyi erkannt, einem herausragenden Meister des Thrangu Tashi Chöling Klosters in Tibet, und als Tulku Damchö inthronisiert.
Tulku Damchö Rinpoche erhielt seine Ausbildung im Kloster und der Shedra von Khenchen Thrangu Rinpoche. Er schloß seine Studien mit Auszeichnung ab und absolvierte im Anschluß ein traditionelles Drei-Jahres-Retreat sowie ein einjähriges Kalachakra-Retreat. Auf Thrangu Rinpoches Bitte besucht er jedes Jahr Deutschland, um Belehrungen zu geben und Ermächtigungen zu erteilen. Er ist bekannt für seine humorvolle Art der Belehrung. Wir sind glücklich, dass er wiederum sein Wissen, seine Weisheit und seinen Sinn für Humor mit uns teilt.
04-06.09.26 Gönkar – Weißer Mahakala
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 04.09.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 06.09.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (09.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Der Weiße Mahakala, Gönkar, ist eine zornvolle Ausstrahlung des Bodhisattvas Chenrezig, der Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas. Seine mitfühlende Aktivität beseitigt Hindernisse für unsere Praxis, wie z.B. Mangel an Unterstützung, und zieht Reichtum sowohl in materieller als auch in spiritueller Hinsicht an. Sein Einfluß erstreckt sich dabei auf Bereiche wie Familie, materielle Güter, Nahrung, Macht, aber auch Wissen und Spiritualität.
Gerade die jetzige Zeit des Krieges und der Pandemie ist weltweit geprägt von erheblichen materiellen Verlusten und drohendem Nahrungsmangel, Desinformation bzw. der Unfähigkeit, die Informationsflut sinnvoll einzuordnen, einer Machtverschiebung hin zu egoistischen Strömungen und dem gewaltsamen Durchsetzen eigener Interessen, sowie einem Auseinanderbrechen familiärer und freundschaftlicher Beziehungen. All diesen Tendenzen können wir die mitfühlende Aktivität des Weißen Mahakala entgegensetzen und um seine Unterstützung für die Bereinigung der Hindernisse und der Vermehrung lebensfördernder Bedingungen bitten.
Die Praxis des Weißen Mahakala wurde im 11. Jhdt. vom Gründer der Shangpa-Kagyü-Schule Khedrub Khyungpo Naljor von Indien nach Tibet gebracht. Sie ist die hauptsächliche Schützerpraxis der Shangpa-Kagyü-Linie.
23-25.10.26 Chöd und das Himmelspforten Phowa
Geführte Chöd-Praxis mit Susanne Schefczyk
Kursleiter:
Susanne Schefczyk
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 23.10.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 25.10.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (10.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Zu beachten:
* Vorherige Erfahrung in der Praxis des Chöd oder allgemein in der Yidam-Praxis des Tibetischen Buddhismus. Bitte bei der Anmeldung angeben
* Bitte nach Möglichkeit eigene Instrumente mitbringen!
Die Chöd-Praxis basiert auf den Prajñaparamita-Lehren des historischen Buddha. Sie wurde im 11. Jahrhundert von der tibetischen Yogini Machig Labdrön geschaffen.
Das Ziel der Chöd-Praxis ist es, die Sicht des eigenen Selbst zu relativieren und es letztendlich als menschliche Interpretation einer Erscheinung des Dharmadhatu wahrzunehmen. Durch diese Erkenntnis reinigt die Chöd-Praxis Karma und dessen Auswirkungen wie Krankheiten und alle anderen Leiden, die aufgrund der Anhaftung an ein Selbst entstehen.
In diesem Kurs lernen die Teilnehmer die komplexe traditionelle Praxis selbst zu praktizieren. Sie stellen sich ihren eigenen Hindernissen, deshalb sollten sie ein gesundes Selbstbewusstsein sowie Vorerfahrung in traditioneller tibetischer Meditation und Powa mitbringen.
Susanne Schefczyk, eine der ersten namhaften deutschsprachigen Übersetzerinnen der Tibetischen Sprache, begann ihre Studien unter Khenpo Tsültrim Gyamtso Rinpoche im Jahr 1980, als sie auch schon begann, die Tibetische Sprache zu unterrichten. Unter Khenpo Rinpoches Führung lehrte sie dann auch Philosophie, Meditation sowie Tibetische Körperübungen.
Von 1988 bis 1997 arbeitete sie als Übersetzerin und Lehrerin am Marpa Institute for Translators in Kathmandu, Nepal. Gleichzeitig wirkte sie dort für vier Jahre als Programm-Koordinatorin und als Sekretärin des Instituts. Sie begleitete Rinpoche des öfteren als Übersetzerin nach Malaysia, Singapur, Hongkong und Taiwan, sowie 1993 auf seiner Welttour. Wann immer möglich verbrachte sie ihre Zeit im Retreat in Yölmo Khang, einem Milarepa Ort in den Bergen, in dessen Umgebung Khenpo Rinpoche mehrere Retreatplätze hatte, und fungierte dort auch als Ansprechpartnerin für neu ankommende Retreatler, die sich in die Herausforderungen des Retreatlebens in dieser abgelegenen Region einfinden mussten.
1997 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie weiterhin als Übersetzerin und Dolmetscherin für viele Meister der Kagyü- und Nyingma-Linie tätig war, wie Khenpo Tsültrim Gyamtso Rinpoche, Tenga Rinpoche, Thrangu Rinpoche und Gangteng Tulku Rinpoche, für die sie jeweils auch Bücher veröffentlichte. Daneben übersetzte sie auch für viele große Meister der Drikung Kagyü Linie. Außerdem lehrte sie an den Universitäten von Hamburg und Kiel, in Dharmazentren und im Bereich des Hospiz-Trainings. Sie gilt als eine Expertin für die Praxis des Chöd – des Abschneidens der Anhaftung an ein Selbst.
26.12.26-01.01.27 Amitabha Retreat mit Bardo-Puja
Praxis der Sadhana mit täglichem Ganachakra- (Tsog-) Fest; Bardo-Puja und glückverheißendem Riwosang an Neujahr
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Samstag, 26.12.2026 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Freitag, 01.01.2027 nach dem Mittagessen
Kosten:
250 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (12.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Praxis des Buddha Amitabha ist im Mahayana- und Vajrayana-Buddhismus weit verbreitet. Der Grund dafür ist, dass der Reine Bereich von Buddha Amitabha, Sukhavati oder Dewachen, am einfachsten von allen Reinen Bereichen zu erlangen ist. Deshalb wird diese Praxis besonders als Vorbereitung auf den eigenen Tod oder als Unterstützung für bereits Gestorbene durchgeführt. Durch die kontinuierliche Verbindung zu Buddha Amitabha durch Wunschgebete und Praxis wird sein Reiner Bereich schon in diesem Leben erfahrbar und gibt uns Vertrauen und Sicherheit im Moment unseres eigenen Todes.
Neben einem täglichen Ganachakrafest (tib. Tsog) werden wir eine Bardopuja für Verstorbene praktizieren, die helfen soll ihr Karma zu reinigen und sie in den Reinen Bereich zu überführen.
Diejenigen von uns, die jemanden verloren haben, der ihnen lieb war, können ihm oder ihr den positiven Gewinn dieser Klausur widmen – wie auch allen anderen Wesen.
Wenn ihr uns die Namen von Verstorbenen schickt, nehmen wir sie in die Praxis mit auf. Bilder können per Email geschickt werden und werden dann zusätzlich in unserem Amitabha-Häuschen aufgehängt, wo täglich ein Lichtopfer durchgeführt wird.





