02-06.04.26 Osterretreat Könchog Chidü – Guru Rinpoche-Praxis
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Donnerstag, 02.04.26, um 19 Uhr (Abendessen um 17:30 Uhr)
Ende: Montag, 06.04.26, nach dem Mittagessen
Kursgebühr:
250 €, inklusive Unterkunft und Verpflegung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (04.01) angeben
Bitte beachten Sie bei Buchungen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Praxis des Könchog Chidü, “Verkörperung aller Juwelen”, ist eine tiefgründige und weit verbreitete Guru Rinpoche-Praxis, die die Praxis für alle drei Wurzeln enthält – Lama, Yidam und Dakini – sowie eine Langlebens-Emanation von Guru Rinpoche.
Guru Rinpoche selber sagte über diese Praxis:
“Wenn jemand den Text nur öffnet, wird die Umgebung bereichert und friedlich, und alle Kriege werden vermindert. Durch Hingabe und vom Wunsch erfüllt, die Sadhana zu praktizieren, gewinnt die Praxis die Kraft, ein reines Land zu erreichen, selbst für ein Tier.”
30.04.-03.05.26 Weiße Tara – Langlebenspraxis
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Donnerstag, 30.04.26 um 19 Uhr (Abendessen um 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 03.05.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
210 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (04.02) angeben
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Die Praxis der Weissen Tara ist von großer Bedeutung für uns. Sie ermöglicht uns ein langes Leben, schützt vor vorzeitigem Tod, und gibt uns damit die Chance, über einen langen Zeitraum den Dharma intensiv zu praktizieren und die Realisation der Natur unseres Geistes (Mahamudra) zu erlangen.
Ihre Praxis ist in allen Dharmaschulen Tibets weit verbreitet und genießt hohe Beliebtheit. Viele der großen Meister hatten und haben sie als ihren persönlichen Yidam gewählt.
13-17.05.26 Amitabha Retreat mit Bardo-Puja
Praxis der Sadhana mit täglichem Ganachakra- (Tsog-) Fest, Bardo-Puja und Riwosang
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Mittwoch, 13.05.2026 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 17.05.2026 nach dem Mittagessen
Kosten:
250 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (05.01) angeben
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Die Praxis des Buddha Amitabha ist im Mahayana- und Vajrayana-Buddhismus weit verbreitet. Der Grund dafür ist, dass der Reine Bereich von Buddha Amitabha, Sukhavati oder Dewachen, am einfachsten von allen Reinen Bereichen zu erlangen ist. Deshalb wird diese Praxis besonders als Vorbereitung auf den eigenen Tod oder als Unterstützung für bereits Gestorbene durchgeführt. Durch die kontinuierliche Verbindung zu Buddha Amitabha durch Wunschgebete und Praxis wird sein Reiner Bereich schon in diesem Leben erfahrbar und gibt uns Vertrauen und Sicherheit im Moment unseres eigenen Todes.
Neben einem täglichen Ganachakrafest (tib. Tsog) werden wir eine Bardopuja für Verstorbene praktizieren, die helfen soll ihr Karma zu reinigen und sie in den Reinen Bereich zu überführen.
Diejenigen von uns, die jemanden verloren haben, der ihnen lieb war, können ihm oder ihr den positiven Gewinn dieser Klausur widmen – wie auch allen anderen Wesen.
Wenn ihr uns die Namen von Verstorbenen schickt, nehmen wir sie in die Praxis mit auf. Bilder können per Email geschickt werden und werden dann zusätzlich in unserem Amitabha-Häuschen aufgehängt, wo täglich ein Lichtopfer durchgeführt wird.
03-07.06.26 Ngöndro – Vorbereitende Übungen
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Mittwoch, 03.06.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 07.06.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
250 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (06.01) angeben
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Das Ngöndro ist eine Abfolge von Übungen zur tiefgründigen Reinigung, die auf die Mahamudra-, Dzogchen- oder die allgemeine Vajrayana-Praxis vorbereiten soll. Sie gliedern sich prinzipiell in die allgemeinen oder gewöhnlichen vorbereitenden Übungen, dies sind die Vier Grundlegenden Gedanken, und die speziellen oder außergewöhnlichen Vorbereitenden Übungen der Zufluchtnahme und Entwicklung von Bodhicitta, Niederwerfungen, der Rezitation des Vajrasattva Hundert-Silben-Mantras, dem Mandala-Opfer und dem allgemeinen Guru-Yoga.
Die Vier Grundlegenden Gedanken, mit denen das Ngöndro beginnt, soll unsere Persönlichkeit einem tiefgreifenden Wandel unterziehen. Die wiederholte Kontemplation dieser Gedanken dient dazu, den Geist vollständig vom Daseinskreislauf, Samsara, abzuwenden. Normalerweise unterliegt unser Geist beständig den Gesetzmäßigkeiten Samsaras, und selbst mit bester Motivation bewegen sich alle unsere Gedanken und Handlungen immer nur innerhalb dieses Rahmens. So binden wir uns immer wieder an Samsara. Um diese tiefsitzenden, teils unbewußten Muster zu ändern und unsere Motivation grundlegend umzukehren, werden diese Kontemplationen durchgeführt.
Die speziellen vorbereitenden Übungen sind sehr effektive Mittel zur Reinigung von Körper, Rede und Geist, wobei die Niederwerfungen der Reinigung des Körpers dienen, das Vajrasattva-Mantra der Reinigung der Rede, das Mandala-Opfer der Reinigung des Geistes, und der Guruyoga der Reinigung aller drei Tore zusammen.
Diese Übungen sind zwar prinzipiell als Vorbereitung auf eine tiefergehende Praxis gedacht, doch betonen alle großen Meister, das wir im Grunde das Ngöndro solange benötigen, bis wir die Erleuchtung erlangt haben, und eine eigenständige Praxis in sich selber darstellen, die uns für sich allein schon dorthin bringen kann.
19-21.06.26 Chöd – Die Anhaftung an das Ich durchschneiden
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 19.06.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 21.06.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (06.02) angeben
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Bitte nach Möglichkeit eigene Instrumente mitbringen!
Die Praxis des Chöd wird als Methode von allen tibetisch-buddhistischen Schulen genutzt, das beengende Netz der Ich-Fixierung, die uns an das endlose Rad des Leidens fesselt, zu zerschneiden.
Der Herzpunkt des “Durchschneidens” ist, unserem verschleierten Geist einen Sprung in unsere inhärente reine Natur zu ermöglichen. Diesen unseren Geist als gleich mit der großen Mutter Prajnaparamita, jenseits von Dualität und Intellektualisierung, synonym mit Mahamudra zu erkennen, wird durch das “Öffnen des Tors zum Himmel” geübt und letztendlich erfahrbar gemacht.
Wir entwickeln unterschiedslose und unbegrenzte Großzügigkeit, frei von jedem egoistischen Greifen, bis wir das ungehinderte Mitgefühl der Buddhaschaft realisieren können.
04-06.09.26 Gönkar – Weißer Mahakala
Kursleiter:
Lama Kunga
Kurszeiten:
Beginn: Freitag, 04.09.26 um 19 Uhr (Abendessen ab 17:30 Uhr)
Ende: Sonntag, 06.09.26 nach dem Mittagessen
Kosten:
180 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung
Bei Überweisungen bitte Teilnehmername und Kursnummer (09.01) angeben
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Der Weiße Mahakala, Gönkar, ist eine zornvolle Ausstrahlung des Bodhisattvas Chenrezig, der Verkörperung des Mitgefühls aller Buddhas. Seine mitfühlende Aktivität beseitigt Hindernisse für unsere Praxis, wie z.B. Mangel an Unterstützung, und zieht Reichtum sowohl in materieller als auch in spiritueller Hinsicht an. Sein Einfluß erstreckt sich dabei auf Bereiche wie Familie, materielle Güter, Nahrung, Macht, aber auch Wissen und Spiritualität.
Gerade die jetzige Zeit des Krieges und der Pandemie ist weltweit geprägt von erheblichen materiellen Verlusten und drohendem Nahrungsmangel, Desinformation bzw. der Unfähigkeit, die Informationsflut sinnvoll einzuordnen, einer Machtverschiebung hin zu egoistischen Strömungen und dem gewaltsamen Durchsetzen eigener Interessen, sowie einem Auseinanderbrechen familiärer und freundschaftlicher Beziehungen. All diesen Tendenzen können wir die mitfühlende Aktivität des Weißen Mahakala entgegensetzen und um seine Unterstützung für die Bereinigung der Hindernisse und der Vermehrung lebensfördernder Bedingungen bitten.
Die Praxis des Weißen Mahakala wurde im 11. Jhdt. vom Gründer der Shangpa-Kagyü-Schule Khedrub Khyungpo Naljor von Indien nach Tibet gebracht. Sie ist die hauptsächliche Schützerpraxis der Shangpa-Kagyü-Linie.





